Unsere aktuellen Veranstaltungen

& Presseschau



Impressionen vom Workshop "Gesundheitsorientiertes Nordic Walking"

 


Fitness-Fachwirtin und Nordic-Walking-Instructor (DSV) Birgit Bäzner-Simon demonstriert die Fitness-Technik

Gesundheitsorientiertes Nordic Walking im TV Rheinbrohl

In den letzten Jahren noch von vielen belächelt, begegnet man ihnen heute fast täglich:
den Nordic Walkern, die mit langen Schritten und kraftvollem Einsatz ihrer Stöcke durch die Botanik streifen und dem unvoreingenommenen Beobachter dadurch ein offensichtlich völlig neues Lebensgefühl vermitteln.
Diese neue sportliche Freizeitbeschäftigung namens Nordic Walking, die ursprünglich als Sommertraining für die finnischen Skilangläufer gedacht war, hat sich nun rasend schnell europa- und weltweit ausgebreitet.
Entgegen der landläufigen Meinung handelt es sich nicht um eine vorübergehende Modeerscheinung, sondern um eine überaus effiziente sportliche Betätigung, die kaum zu toppen ist.
Aber: Nordic Walking will gelernt sein   über 90% walken mit unzureichender Technik!
So sieht man auch auf den Wanderwegen von Rheinbrohl und Umgebung immer wieder begeisterte Nordic Walker, die Nordic Walking unfunktionell betreiben und ihre Stöcke tragen, schleifen lassen oder mit ihnen vor dem Körper im Boden rumstochern. Wozu sind die Stöcke überhaupt da, fragt sich sicher zu recht mancher Betrachter dieser neuen Sportszene.

Um Neueinsteigern eine optimale Vorbereitung durch eine ausgebildete und kompetente Trainerin mit Trainererfahrung auf diese Sportart zu bieten, veranstaltet das Gesundheits- und Fitness-Center im TV Rheinbrohl am 3. Mai einen Workshop „Gesundheitsorientiertes Nordic-Walking".

Der Leiter des Gesundheits- und Fitness-Centers, Dr. Günther L. Heubgen, selbst DSV-Nordic-Walking Trainer, erhielt von der Leiterin dieses Workshops, Birgit Bäzner-Simon (Fitness-Fachwirt und DSV Nordic-Walking-Instructor) vorab folgende Antworten zu allgemeinen Fragen bzgl. des Nordic-Walkings.

 

Wer betreibt überhaupt Nordic Walking?

Sport-, Neu- und Wiedereinsteiger, aber auch viele Nicht-Vereinsmitglieder und Gesundheitssportler

Ist Nordic Walking wirklich so gesund?

Ja, denn bzgl. des Herz-Kreislaufsystems verbessert es die aerobe Ausdauer, ökonomisiert die Herzarbeit, reguliert den Blutdruck und fördert die Durchblutung der Extremitäten.

Die Atmung wird intensiviert, die Sauerstoffversorgung des Herzens verbessert und die Atemhilfsmuskulatur trainiert.

Der deutlich höhere Energieverbrauch von bis zu 35% mehr gegenüber dem Walking führt zu einer Gewichtsreduzierung, da durch die moderate Pulsfrequenz ausschließlich im Fettverbrennungsbereich trainiert wird.

Darüber hinaus werden die wichtigsten Rumpf- und Extremitätenmuskeln gekräftigt, die Wirbelsäule stabilisiert sowie Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich gelöst.

Bei korrekter Technik und intensivem Stockeinsatz, kommen beim Nordic Walking ca. 662 Muskeln zum Einsatz!!

Wie finde ich die optimale Technik?

Am Besten unter Anleitung eines ausgebildeten Nordic-Walking-Trainers. Dieser vermittelt dem Neueinsteiger die Merkmale der Soft- und Fitness-Technik und dem Trainierten die Sport-Technik.

Gerade am Anfang ist es wichtig, dass der Nordic-Walker beobachtet, beurteilt und beraten wird, denn nur durch die richtige Technik (u.a. Körperhaltung, Arm-Stock-Arbeit, Gegenrotation Becken-Schulter-Achse, Schrittlänge) werden die zuvor erwähnten gesundheitsrelevanten Faktoren positiv beeinflusst.

Wie sieht denn eine funktionelle Trainingseinheit aus?

Am Anfang jeder Trainingseinheit steht das Aufwärmen. Es dient der physischen und psychischen Aktivierung und der Verletzungsprophylaxe.

Je nach Leistungslevel (Soft, Fitness oder Sport) erfolgt das Herz-Kreislauftraining zwischen 20 und 40 Minuten. Die Kontrolle der Trainingsintensität erfolgt durch ständige Überprüfung der Herzfrequenz.

In der folgenden aktiven Pause erfolgt eine gezielte Kräftigung und Verbesserung der Koordination wichtiger Muskelgruppen (Haltemuskulatur) durch dynamische und isometrische Übungen mit Stöcken.

Im 2. Teil des Herz-Kreislauf-Trainings wird die körperliche Belastung langsam reduziert, um dann in der Cool Down Phase die Regeneration einzuleiten und durch abschließende Dehnungsübungen den zuvor erhöhten Muskeltonus wieder abzusenken.

 



 

Interne Fortbildung am 21.7.2007

Trainingstherapie mit Geräten

Unter Leitung von Andrea und Joachim Rusch, Leiter die Physiotherapie und Krankengymnastik der Reha-Klinik Bernkastel-Kues, erlebten 30 MitarbeiterInnen von Sportstudios eine qualifizierte Weiterbildung zum Training an Kraftgeräten.

Zunächst erläuterten die Referenten jedoch die anatomischen und physiologischen Grundlagen der großen Gelenke (Schulter, Hüfte, Knie), die Voraussetzung für die Erstellung eines individuellen Trainingsplans für Mitglieder eines Sportstudios sind.

Eine rege Diskussion löste die Vorstellung jüngster wissenschaftlicher Studien zum Dehnen vor und nach dem Sport aus.

Die Physiotherapeuten Andrea und Joachim Rusch empfehlen aufgrund ihrer klinischen Erfahrungen den Seminarteilnehmern weiterhin ein Dehnen der Muskeln. Durch die zivilisatorischen Annehmlichkeiten ist die Umwelt so gestaltet, dass es kaum noch notwendig ist, das mögliche Bewegungsausmaß der Gelenke zu nutzen. So befindet sich auch ein Läufer lediglich in einem mittleren Bewegungsbereich. Weder Fuß, Knie oder Hüftgelenk werden während der Laufbelastung an die Grenzen ihrer Bewegungsmöglichkeit gebracht. Direkt vor dem Laufen macht hier das Dehnen keinen Sinn, als gesonderte Trainingseinheit, zum Beispiel nach dem morgendlichen Aufstehen, aber schon.

Wer nicht dehnt, wird ungelenkig. Denn wenn das vorhandene Bewegungsausmaß nicht genutzt wird, führt dies auf die Dauer zu Bewegungseinschränkungen.

Mit zunehmendem Alter verstärkt sich dieses Phänomen sogar noch. Dehnübungen führen die Gelenke in eine Endposition und verbessern dadurch das Bewegungsausmaß. Aber auch dynamisches (wippendes) Dehnen ist nicht schädlich und vergrößert das Bewegungsausmaß ebenfalls. Zudem wirkt sich das Dehnen positiv auf die Psyche aus. Es stellt sich ein angenehmes ‚entspanntes' Empfinden, eine psychische Entspannung, ein.

Für jede Sportart bedarf es eines speziellen Aufwärmprogrammes neben dem allgemeinen Aufwärmen. Nach Meinung der Referenten sollte eine drei- bis fünfminütige Aktivierung des Herz-Kreislaufsystems mittels mäßig intensiver Ausdauerbelastung stattfinden. Also beispielsweise lockeres Laufen oder Radeln auf einem Fahrradergometer. Dadurch wird die Muskulatur durchblutet, was sich positiv auf deren Leistungsbereitschaft auswirkt.

Das spezielle Aufwärmen hängt nun von der jeweiligen Sportart ab. So sollten nur die Muskeln, die bei dem jeweiligen Sport ihr maximales Bewegungsausmaß erreichen, kurz (dynamisch oder statisch) gedehnt werden, um sie für diesen Bewegungsbereich vorzubereiten.

Nach einer intensiven Sportausübung bietet sich anstatt des Dehnens ein lockeres Auslaufen oder Radeln an. So können Abbauprodukte, die durch eine intensive muskuläre Belastung angefallen sind, besser über das Blut abtransportiert werden.

Nach der Theorie stand dann die Praxis im Vordergrund. Joachim Rusch analysierte mit einer Gruppe einzelne Dehnübungen für die Haltemuskulatur ausführlich bezüglich ihrer Ausführung und Funktion und ließ die Teilnehmer die unterschiedlichen Gelenkstellungen dabei am eigenen Körper erspüren. Zusätzliche trainingsspezifische Hinweise sollen den Trainern die Umsetzung in die Studio-Praxis erleichtern.

Die andere Gruppe unterzog unter Leitung von Andrea Rusch die Kraftgeräte einer kritischen Überprüfung bezüglich ihrer Funktionalität zur Kräftigung diverser Muskel- und Muskelgruppen. Die Referentin demonstrierte den Teilnehmern, dass viele der Großgeräte, die im normalen Gerätehandling meist nur zur Kräftigung eines großen Muskels eingesetzt werden, unter veränderten Positionen (z.B. der Griff- und Sitzhaltung) der Trainierenden eine Vielzahl weiterer kleinerer Muskel- und Muskelgruppen mitgekräftigt werden und somit das Training effektiver und ökonomischer ist. Dies war für die meisten Trainer ein völlig neuer Aspekt des therapeutischen Gerätetrainings und führte zu heftigen Diskussionen.

Zum Abschluß bedankte sich der Leiter des Gesundheits- und Fitness-Centers Dr. Günther L. Heubgen bei den beiden Referenten für die fachlich fundierten Informationen, von denen alle Seminarteilnehmern viele neue Anregungen für ihre tägliche Praxis zum gesundheitlichen Wohle ihrer Studiomitglieder mitnahmen.


Symposium zum Thema Rückenschmerz

Im Juni 2007 veranstalteten fünf Mediziner aus verschiedenen Fachrichtungen, die sich alle mit dem Wirbelsäulenschmerz intensiv beschäftigen, ein interdisziplinäres Symposium nicht nur für Physiotherapeuten sondern auch für Mitarbeiter von Fitness-Studios im Franziskus Krankenhaus in Linz. Zunächst wurden Therapien bei Schmerzsyndromen des Stützapparates beschrieben und danach ein zukunftsorientiertes Angebot für Patienten aufgezeigt. Ein weiterer Schwerpunkt dieses Workshops waren Schmerztherapien an der Wirbelsäule sowie die Versorgung einer Kreuzbandruptur. Der Leiter des Gesundheits- und Fitness-Centers Dr. Günther L. Heubgen nutzte die Gelegenheit und diskutierte anschließend mit den Medizinern (von links) Dr. H.-J. Bade (Sportmedizin), Prof. Dr. Dieter Altmann (Chirugie), Dr. Volker Hoffmann (Neurologie), Dr. Samir Shnayien (Orthopädie und Sportmedizin) und Dr. Bernd Sommer (Radiologie) gesundheitliche Probleme von Studio-Mitgliedern.

 

 

 


Der Fitnesstrainer des TV Rheinbrohl, Walter Müller (rechts) erhält vom Vizepräsidenten Walter Desch die goldene Ehrennadel des Sportbundes Rheinland

Hohe Auszeichnung für Fitnesstrainer Walter Müller

Seit zehn Jahren motiviert der 76 jährige Walter Müller als Trainer im Gesundheits- und Fitness-Center des TV Rheinbrohl vor allem die zahlreichen Senioren, steht mit Rat und Tat bei der Auswahl und sauberen Ausführung der Übungen zur Seite und entwickelt spezielle Trainingskonzepte, um den ganz persönlichen Teilnehmerwünschen gerecht zu werden. Ob Verbesserung der Alltagsfitness, Gewichtsreduktion oder rehabilitative Aufbauprogramme wie z. B. spezielle Rückengymnastik - kein Fitnessziel bleibt unter seiner Anleitung unerreichbar.

So hält er nicht viel von Diäten und das Zählen von Kalorien. Der Schlüssel zum Erfolg liegt für Walter Müller in einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger Bewegung. Dazu verhilft er seinen Teilnehmern mit einem individuell zugeschnittenen Trainingsplan und einer entsprechenden Ernährungsberatung.

In den meisten Fällen sind Rückenbeschwerden auf Bewegungsmangel zurückzuführen. Gerade bei berufsbedingtem langem Sitzen und wenig Bewegung im Alltag, empfiehlt Müller aktiv etwas zur Stärkung der Rumpf- und Rückenmuskulatur tun. Mit Hilfe spezieller Rückentrainingsgeräte beugen die Teilnehmer unter seiner Obhut Haltungs- und Rückenproblemen vor, stärken gezielt Ihre Rückenmuskulatur und trainieren rückenfreundliches Verhalten im Alltag.

Da der Mensch ab dem Alter von 20 Jahren jedes Jahr ca. 250g Muskelmasse verliert, setzt Walter Müller hier einen Schwerpunkt seiner Trainertätigkeit. Nach seinen jahrzehntelangen Erfahrungen wirkt regelmäßiges Training dem Muskelabbau entgegen und mit einer kräftigen Muskulatur können die von ihm betreuten Fitnesssportler den Alltag besser bewältigen, haben eine gesündere Körperhaltung und mehr Energie. Muskelaufbau ist laut Walter Müller in jedem Alter möglich, d.h. auch ältere Menschen können mit regelmäßigem Krafttraining mehr Vitalität und Stabilität gewinnen.

Somit bietet das Gesundheits- und Fitness-Center im TV Rheinbrohl ein gesund-heitsorientiertes Fitnesstraining an. Dabei legt das Team um Walter Müller Wert auf ein ausgewogenes Training, das Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit gleichermaßen berücksichtigt. Auch die Entspannung darf nicht zu kurz kommen.

Für seinen unermüdlichen Einsatz im Gesundheits- und Fitness-Center sowie viele weitere Tätigkeiten im TV Rheinbrohl, die er z.T. seit 50 Jahren ausübt (u.a. Jugendtrainer Turnen, Gründer der Volleyballabteilung und ältester aktiver Spieler, Hüttenwart, Hallenwart, Vorstandsmitglied) erhielt Walter Müller aus den Händen des geschäftsführenden Vizepräsidenten des Sportbundes Rheinland, Walter Desch, die goldene Ehrennadel des Sportbundes Rheinland.

 


RHEINBROHLER FITNESS-SPORTLER ABSOLVIERTEN ERFOLGREICH DEN IRONMAN 2006 IN FRANKFURT

„Du trainierst für 10 Sekunden Hochgefühl! Aber die wirst du dein ganzen Leben nicht vergessen!" Dieser Leitspruch trieb die Fitness-Sportler des TV Rheinbrohl Karl „Charly" Feldens (rechts) und Werner Groß an, einmal an einem Ironman-Wettbewerb teilzunehmen. Fast ein Jahr intensiver Vorbereitung lag hinter den beiden, als sie jetzt in Frankfurt an den Start gingen.Zunächst trainierten sie zum Erreichen der Grundlagen nach Standardprogrammen. Das heißt, ein bis zweimal in der Woche Schwimmen, zweimal Radfahren oder Spinning im Studio (je nach Wetterlage), zweimal Laufen und einmal in der Woche Krafttraining in unserem Gesundheits- und Fitness-Center. Der anfängliche wöchentliche Trainingsaufwand erhöhte sich auf bis zu 20 Stunden. Und wie die Beiden übereinstimmend sagten, machte ihnen - bis auf wenige Ausnahmen - jede Sekunde davon Spaß.

Eine Woche vor dem Wettkampf in Frankfurt lief das Training auf Sparflamme, um Kräfte zu sammeln, die Körperreserven aufzutanken und sich mit Ruhe auf das kommende Wochenende vorzubereiten.

Bis dahin hatten Charly Feldens und Werner Groß an Trainings-Kilometer/Stunden zurückgelegt: 144 km im Schwimmen, 4250 km beim Radfahren, 1300 km beim Laufen sowie 25 Stunden Krafttraining. Eigentlich genug, um sonntags auf einer Gesamtstrecke von 226 km Spaß zu haben.

Und dann endlich, nach vielen Strapazen, war er da, der Moment, der unsere beiden TV-Sportler bei jeder Trainingseinheit zusätzlich motiviert hat. Der Lauf über den roten Teppich hinauf zum Römer. Gigantisch! Der Zielkanal, rechts und links lauter Menschen, die Charly und Werner namentlich ins Ziel brüllten, ihnen die Hand zum Abklatschen entgegenstrecken…..Gänsehaut!

Im Zieleinlauf Familie und Freunde, ebenfalls glücklich, die Ausdauersportler bald wieder zurückzuhaben.


MdB SABINE BÄTZING zu Gast bei uns


Die Trainerin Monika Wolf überwacht das Herz-Kreislauf-Training der 81-jährigen Anneliese Heubgen auf dem Recumbent-Fahrrad.

Mit 80 ab ins Fitness-Studio

Strahlend weiße Haare sind etwas Besonderes und fallen überall auf – doch es gibt Orte und Räume, wo sie fast außergewöhnlich erscheinen und das „normale“ und „gewohnte“ Bild unterbrechen.

Lange Zeit war das Fitness-Studio ein solcher Raum. Junge Leute blieben unter sich und alte Menschen kannten die „Mucki-Buden“ nur aus dem Fernsehen.

Nicht so beim TV Rheinbrohl. Die 81 jährige Anneliese Heubgen trainierte zwar schon seit vielen Jahren in der TV-Gymnastikgruppe von Franziska Stuntz, jedoch das vereinseigene Fitness-Center kannte sie nur vom Hören.

Doch nach ihrem unfallbedingten Oberschenkelhalsbruch mit anschließender OP und ambulanter Reha empfahl ihr ihre Ärztin ein regelmäßiges Kraft- und Rehatraining zur Unterstützung des Heilungsprozesses.

Was lag da näher, als das vereinseigene Gesundheits- und Fitness-Center.

Erstaunt war die mit 81 Jahren nun älteste Fitness-Sportlerin darüber, dass am Anfang jeder Fitnesslaufbahn eine gründliche Bestandsaufnahme steht – eine Anamnese fast wie beim Doktor. Dabei erfahren die Trainer alle Erkrankungen und Faktoren, die die körperliche Leistungsfähigkeit der Teilnehmer limitieren können, wie z.B. orthopädische und internistische Erkrankungen sowie die regelmäßige Einnahme diverser Medikamente. Nach der Anamnese folgt dann die Bedarfsanalyse, in der – auch nach ärztlicher Absprache - die gewünschten Trainingsziele der Anfängerin und ihre Realisierung konkret besprochen werden. Interessiert verfolgte Anneliese Heubgen auch die Ausführungen zu den Standard-Testverfahren, die dazu dienen, einen ersten körperlichen „Status“ von ihr zu bestimmen. Aufgrund all dieser Daten wird dann ein Trainingsplan erstellt, der regelmäßig überprüft und dem aktuellen Leistungsstand angepasst wird. Betreut wird die Seniorin während ihres Trainings von Monika Wolf, die ihr beim Gerätehandling hilft und die Trainingsparameter überwacht.

 


Anhand eines Knie-Models erläutert Dr. Samier Shnayien anschaulich die Funktion der Kniescheibe sowie der stabilisierenden Seiten- und Kreuzbänder.

 

 

 

KNACKPUNKT KNIE

 

Für das Gesundheits- und Fitness-Center im TV Rheinbrohl ist „Gesundheit“ ein populäres Thema. Deshalb werden in regelmäßiger Folge die medizinischen Aspekte der häufigsten Erkrankungen des Bewegungsapparates von kompetenten Fachleuten vermittelt. Neben der sachlichen Aufklärung steht dabei auch die praktische Umsetzung mittels sportlicher Übungen im Vordergrund, die die Erhaltung der Gesundheit und der Leistungsfähigkeit unterstützen.

Thema der letzten Veranstaltung am 12.3.2006 war das Knie.

50 000 Menschen in Deutschland erhalten jährlich ein künstliches Kniegelenk eingesetzt. 80 000 bis 100 000 Mal jährlich müssen Ärzte hierzulande zum Skalpell greifen, um ein gerissenes Kreuzband zu ersetzen.

Das Knie ist das komplizierteste Gelenk des Menschen, ist verletzungsanfällig wie kein anderes - doch den Gefahren lässt sich vorbeugen.

Wie, das erklärte den Besuchern des Vortrages „Knackpunkt Knie“ der Linzer Sportmediziner und Orthopäde Dr. Samier Shnayien. Zunächst erläuterte er in einer anschaulichen PowerPoint Präsentation die Anatomie sowie Fehlbildungen des Kniegelenkes. Zusätzliche Röntgenaufnahmen verdeutlichen Ablagerungen im Kniegelenk. Dr. Shnayien gab den Teilnehmern dann Ratschläge, wann der Arzt aufgesucht werden soll und welche Therapiemöglichkeiten heute möglich sind. Auch auf die Risikofaktoren der unterschiedlichen Sportarten ging der Sportmediziner ein und gab Hinweise, was jeder Betroffene selbst tun kann. Der Leiter des Gesundheits- und Fitness-Centers, Dr. Günther L. Heubgen, dankte Dr. Shnayien für seine anschaulichen und auch für Laien verständlichen Ausführungen und verwies auf ein funktionelles, gesundheitsorientiertes Kraftaufbautraining der kniestabilisierenden Muskulatur, dass unter fachkundiger Leitung im Gesundheits- und Fitness-Center des TV Rheinbrohl an rehagerechten Kraftgeräten absolviert werden kann.



 


Impressionen vom "Tag der offenen Tür" anläßlich der Studioerweiterung


2006 wurde Carsten Werner Weltmeister

Vize Mr. Universum Carsten Werner

besuchte den TV Rheinbrohl

Carsten Werner, mehrfacher Deutscher Meister und Vize-Meister im Body-Building, Teilnehmer an Weltmeisterschaften und letztjähriger Vize Mr. Universum, besuchte auf Einladung des sportwissenschaft-lichen Leiters Dr. Günther L. Heubgen, das Gesundheits- und Fitness -Center des TV Rheinbrohl. Nach Begutachtung der neuen Geräte für das Kraft- und Herz-Kreislauf-Training fachsimpelten beide über die Prinzipien eines funktionsgerechten Kraft- und Ausdauertrainings unter Beachtung neuester sportmedizinischer Erkenntnisse. Obwohl selbst Body-Builder, hält Carsten Werner nichts von einem übertriebenen Krafttraining unter z. T. oft ungünstigen physichen Voraussetzungen. So setzt er in seinem Studio „Jump“ in Koblenz dieselben Schwerpunkte, wie sie auch im Rheinbrohler Gesundheits- und Fitness-Center realisiert werden: Steigerung des individuelles Leistungsvermögens, Verbesserung der Herz-Kreislauf-Funktion, Steigerung der Leistungsbereitschaft, Erhaltung und Verbesserung der Leistungsfähigkeit des aktiven und passiven Bewegungsapparates, Verbesserung des muskulären Zusammenspiels, Vermeidung dysharmonischer Funktionszustände und die Vorbeugung von Sportver-letzungen und Sportschäden. Zur Sprache kamen auch die Anforderungen an im Fitness-Bereich Tätige, an die eine hohe Qualifikation gestellt werden muss. Dies ist Carsten Werner auch ein Anliegen, das er als Dozent und Prüfungsvorsitzender der IHK Koblenz bei der Ausbildung der Fitness-Fachwirte umzusetzen versucht. Carsten Werner wünschte dann Dr. Heubgen und seinem Team alles Gute zum Tag der offenen Tür und verabschiedete sich ins Trainingslager für die ebenfalls am 4. Dezember stattfindende Wahl zum Mister Universum in Aachen.

   

 

Heilkraft durch Kupfer

Rheinbrohler Erfinder stellt seine Produkte Fitness-Sportlern vor

Der 65 jährige Rheinbrohler Erfinder Alban Pütz begeisterte mit seinem Vortrag über die Heilkraft durch Abschirmung im Gesundheits- und Fitness-Centrum des TV Rheinbrohl die dort trainierenden Sportler. Pütz, der über 50 nationale und internationale Patente besitzt, arbeitet seit vielen Jahrzehnten mit dem Element Kupfer. Mit Geheimprojekten in den USA, der BRD, Russland und den arabischen Ländern begann dann sein Siegeszug der Abschirmung mit Kupfer um die Welt. Grundlage waren seine Erfindungen, Kunststoffe, Gewebe, Tapeten und viele andere Materialien mit 900 Grad heißem, flüssigen Kupfer zu beschichten, ohne das der Trägerstoff dabei verbrennt. Diese, aus miteinander verschweißten Kupferkörnern beschichteten Materialien halten elektromagnetische Wellen ab und damit die Strahlung unter Kontrolle.

Die Fitness-Sportler interessierten jedoch weniger die Erfolge von Alban Pütz im Bereich der Militärtechnik, sondern die Auswirkungen auf die eigene Gesundheit. Dank der Atmungsaktivität (luft- und wasserdurchlässig) und der normalen Verarbeitung können die Rauh-Kupfer-Produkte auch im Bereich der Gesundheitsprophylaxe eingesetzt werden.

 Alban Pütz ist überzeugt - und viele Dankschreiben u.a. von Ärzten, Heilpraktikern und Physiotherapeuten beweisen dies - dass das Metall Kupfer auch heilende Wirkung besitzt. 

Und hierüber berichtete er den z.T. an Dauerbeschwerden leidenden Sportlern. „Ich bin seit über 25 Jahren nicht mehr krank gewesen - und das dank der Abschirmung meines Körpers gegen die Außenwelt durch Kupfer“, sagte Alban Pütz und demonstrierte seine eigene Körperabschirmung durch mit Kupfer beschichtete Bändern an Fuß-, Handgelenken und Hals. Seine Produktpalette umfasst darüber hinaus Pflaster, Schuhsohlen, Bett- und Sitzauflagen, Abschirmschlafsäcke, Lebensmittelbeutel, Handystrahlenschutztaschen und vieles mehr. Die Rheinbrohler Fitness-Sportler konnten sich an Hand der mitgebrachten Muster von der bequemen Tragweise z.B. der Handgelenkbänder und Bauchgurte überzeugen. An Teilnehmer mit Gelenkschmerzen bzw. Migräne klebte Pütz seine mit Kupfer beschichteten Pflaster auf die entsprechenden Akupressurpunkte, überzeugt, dass die Träger schon in kürzester Zeit Linderung verspüren.

Dr. Günther Heubgen dankte Alban Pütz für seinen informativen Vortrag „Heilkraft durch Kupfer“ und die Demonstration seiner entwickelten Produkte, die vor Elektrosmog schützen und - was ja auch die Philosophie des Gesundheits- und Fitness-Centers im TV Rheinbrohl ist - , das allgemeine Wohlbefinden und die körperliche Vitalität stärken.

Additum:

Inzwischen haben einige unserer Fitness-Sportler die Rauh-Kupfer-Produkte (Pflaster, Fußgelenk-, Handgelenk- und Stirnbänder, Einlegesohlen, Bauchgurt und Bettauflage) ausprobiert und bestätigt, dass sie spürbar geringere oder gar keine  Schmerzen mehr haben, sich vitaler fühlen, wieder besser schlafen können und ihre Migräne-Attacken im Griff haben. Bezugsnachweis der Produkte über „Kontakt“.


Über 80 Teilnehmer folgten aufmerksam den Ausführungen des Linzer Sportmediziners und Orthopäden Samier Shnayien zum Thema Knackpunkt Knie.

Knackpunkt Knie - ein Vortrag mit praktischen Übungen

RHEINBROHL. Für den TV Rheinbrohl ist „Gesundheit“ ein populäres Thema. Deshalb werden in regelmäßiger Folge die medizinischen Aspekte der häufigsten Erkrankungen des Bewegungsapparates von kompetenten Fachleuten vermittelt. Neben der sachlichen Aufklärung steht dabei auch die praktische Umsetzung mittels sportlicher Übungen im Vordergrund, die die Erhaltung der Gesundheit und der Leistungsfähigkeit unterstützen.

Thema der kommenden Veranstaltung ist das Knie. Beschwerden und Erkrankungen des Kniegelenkes können oft auf einfache Weise behandelt werden, und vieles kann der Betroffene selbst tun. Der Linzer Sportmediziner und Orthopäde Samier Shnayien erklärt dabei in seinem Vortrag unter anderem die verschiedenen Krankheitsbilder in leicht verständlicher Weise und gibt entsprechende ärztliche Ratschläge. Er klärt weiterhin darüber auf, wie das Kniegelenk aufgebaut ist, wie es funktioniert und welche ärztlichen Behandlungsmaßnahmen möglich sind. Samier Shnayien zeigt dann den Teilnehmern anhand praktischer Übungen und Verhaltenregeln, was sie selbst zur Vorbeugung tun können und diskutiert begleitende Maßnahmen bei schon eingetretenen Kniebeschwerden. Das Seminar findet am 23. November 2003 um 10 Uhr im Sportzentrum des TV Rheinbrohl in der Maria-Hilf-Straße in Rheinbrohl statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich (Gesundheits- und Fitness-Center 02635-921245 oder unter www.fitness-tvrheinbrohl.de).

erschien als Pressemitteilung in folgenden Publikationen:

Generalanzeiger, Rhein-Zeitung, Bad Hönninger Echo, Mitteilungsblatt der VG Bad Hönningen, Lokalanzeiger


Info-Tag für Seniorenberater/innen und Übungsleiter/innen

am 27. September 2003 in Koblenz

Anlässlich obiger Veranstaltung des Sportbundes Rheinland stellte Philipp Heubgen, Trainer im Gesundheits- und Fitness-Center des TV Rheinbrohl, vor über 100 Seniorenberater/innen und Übungsleiter/innen die Ziele des Gesundheitssports im vereinseigenen Studio vor und ging dabei vor allem auf die Gesundheitsaspekte, die Verhaltensmuster und die äußeren Bedingungen der Fitnesssportler ein. Besonders aufmerksam verfolgten die Teilnehmer dieser Fortbildungsveranstaltung die Ergebnisse von Philipps Langzeitstudie zur „Verbesserung der aeroben Ausdauerleistungsfähigkeit durch Ausdauerschulung (Fahrradfahren, Laufen und Rudern) bei Senioren/Seniorinnen“.

Harald Kron, Fachreferent für Seniorensport im SBR, bedankte sich bei Philipp als jüngstem Referenten für seinen qualifizierten und anschaulich präsentierten Vortrag.

 

Sichtbaren Spaß bereitet das regelmäßige Ausdauertraining auf dem Fahrradergometer dem 73-jährigen Fitness-Sportler Erich Engel

Bad Hönninger Echo              Nr. 35/2003

Fit im Alter durch regelmäßiges Training

RHEINBROHL. Wie wichtig ein regelmäßiges Fitness - Training für ältere Menschen ist, zeigt sich am Beispiel des 73-jährigen Erich Engel, der jetzt zum 500. Male sein Trainingspro- gramm im Gesundheits- und Fitness-Center des TV Rheinbrohl absolvierte. Vor sechs Jahren war er einer der ersten, die der neugegründeten Seniorengruppe beitrat. Aufgrund arthro- tischer Kniebeschwerden konnte Erich Engel seinen geliebten Fußballsport (er spielte bis dahin noch in der „Alten Herren Mannschaft“ des FV Rheinbrohl) nicht mehr ausüben. Als dann noch Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule hinzukamen, wandte er sich an das Trainerteam des Gesundheits- und Fitness-Centers. Nach einer ausführlichen Anamnese und unter Berücksichtigung seiner Vorerkrankungen und seines aktuellen Gesundheitsstandes erhielt der Seniorensportler einen maßgeschneiderten Trainingsplan mit den Schwerpunkten Herz - Kreislauf - Verbesserung sowie Stabilisierung und Aufbau der Haltemuskulatur. Vor allem die im vierteljährlichen Abstand überprüften Parameter zur Verbesserung der kardiovaskulären Funktionen wie Blutdruck, Puls, Body - Mass - Index, Vitalkapazität (maximales Ein- und Ausatemvolumen), Physical Working Capacity (physische Ausdauerleistungsfähigkeit) und Peak - Flow - Meter - Wert (Atemstosswert) zeigten, dass Erich Engel seine individuellen Leistungen in diesen fünfhundert Trainingstagen z.T. um mehr als 30% optimierte. Kraftausdauer, Koordination und Dehnungsfähigkeit der Muskulatur nahmen ebenfalls zu. Wie auch die anderen Fitnesssportler, die zweimal wöchentlich zusam- men mit Erich Engel am Seniorentraining im Gesundheits- und Fitness-Center des TV Rheinbrohl teilnehmen, übereinstim- mend erklärten, fühlen sie sich, bedingt durch das unter Betreuung von Diplomsportlehrer Joachim Kossmann und Trainerin Monika Wolf zu absolvierende Trainingsprogramm insgesamt wohler und können stressbedingte Belastungen schneller abbauen. Sie empfehlen allen älteren Menschen beiderlei Geschlechts sich auch im Alter sportlich zu betätigen - und das am besten in einer harmonischen Gruppe. Interessenten zum Seniorentraining im Gesundheits- und Fitness- Center  sind herzlich willkommen. Informationen und Anmeldung beim sportwissenschaftlichen Leiter Dr. Günther L. Heubgen (Tel. 02635-920037).


            

Infos über Kontakt



Bad Hönninger Echo 13 / 03

Mausklick auf Pressemitteilung vergrößert sie


 

 

Bad Hönninger Echo 06 / 03

sowie

Mitteilungsblatt 06 / 03

und

Rhein-Zeitung vom 3.2.2003

 

Mausklick auf Pressemitteilung vergrößert sie


 
 
Zum Abschluß des Sportjahres 2002 und zum Start in ein ebenso erfolgreiches neues Jahr trafen sich einige Mitglieder des Gesundheits- und Fitness-Centers zu einem Gläschen Sekt in fröhlicher Runde.